LIEBRE 2018 – voll öko

Der Bremer Liegeradtreff lud Anfang August zum Liegeradwochenende in Bremen ein, dem LIEBRE 2018. Auf dem alten Campingplatz nahe der Uni trafen sich über 70 Liegeradfreundinnen und -freunde und unternahmen verschiedene Ausflüge durch Bremen und ins Umland.

   

Für das Catering (Frühstück, Getränke, Salatbüffet & Grillgut) sorgten Antje und Klaus-Peter – mit jeder Menge leckeren Sachen aus dem KörnerKlub. Vollversorgung eines solchen Camps mit Öko-Food war so gar nicht teuer. Und richtig lecker – von Bio-Salami, -Käse, -Paprika & Müsli über Lütts Landlust bis hin zum Störtebeker Bier.

10 x Bio-Baguette im kostenlos ausleihbaren Fietje-Lastenrad

Die Baguettes wurden dann per Fietje-Lastenrad vom Buntentor zum Unisee geliefert. Auch wenn mit 2 Brotkisten die Kapazität schon fast erschöpft ist, Spaß hat’s trotzdem gemacht, das „Bäckerfahrrad“ lässt sich locker fahren.

Großes Hallo zum Abschied – die Teilnehmenden brechen gut gestärkt auf zur Abschlussrunde des Liegeradwochenendes (Fotos (c) Klaus-Peter Land)

111+1 Tage KörnerKlub

Am  23. Juni feierten wir zusammen den erfolgreich eröffneten KörnerKlub-Laden!
Am 3. März, vor 111 + 1 Tagen, haben wir den Laden aufgemacht und  seitdem einiges bewegt.

Fahrräder vor dem KörnerKlub
Vollgeparkte Ecke – Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel der KörnerKlubberInnen!

Neue Mitglieder sind dazu gekommen, es gibt die Möglichkeit einer Probemitgliedschaft, das Angebot im Laden mit frischen, saisonalen Produkten möglichst aus der Region wächst und die ein oder andere Baustelle wurde auch noch geschlossen.

Feiern im KörnerKlub
Rund um den Tresen geht’s manchmal hoch her

Jede/r brachte was Leckeres mit, heiße + kalte Getränke bereiteten wir gemeinsam zu – dann genossen wir den Nachmittag überwiegend drinnen.

Draußen werkelten wir auch noch ein wenig – die ungewohnt dauer-strahlende Sonne  überhitzte unseren schönen Eckladen doch auf Dauer ein wenig. So waren wir mehr oder weniger gezwungen, Folien und Vorhänge anzubringen, damit’s drinnen auf Dauer nicht viel zu heiß wird.

Spiegelfolie soll Sonne draußen halten
Spieglein, Spieglein am Fenster – zeig mir die schönste Ecke im Buntentor!

Von spiegelnden Scheiben und weißen Stoffen sollte sich aber niemand abhalten lassen – der KörnerKlub ist offen – immer wenn die Tür offen ist und wenn’s dran steht!

Nur in den Bremer Sommerferien sind die regelmäßigen Öffnungszeiten ein wenig eingeschränkt:

  • DIENSTAG 17:00 – 19:00 UHR
  • FREITAG 16:30 – 18:30 UHR

(Der Laden bleibt samstags vom 30. Juni bis 4. August 2018geschlossen)

Land-Einsatz bei Beate

Am ersten Samstag im Mai waren Claudia, Markus und Klaus-Peter vom KörnerKlub nebst etlichen anderen Freiwilligen draußen auf dem Land in Morsum-Beppen. Bei unserer Feingemüse-Bäuerin Beate Hübener-Schröder galt es, Tomaten zu pflanzen, das Kräuterbeet frei zu räumen, den Acker ein wenig von Quecken zu befreien.

Es war ein sonniger Tag und das in der Erde wühlen hat richtig Spaß gemacht!

Im Glashaus den Boden bereiten
Im Glashaus von Beates Salatgarten
Freilegen des Kräuterbeets
Wo war noch mal die Kräuter-Spirale? (2 Fotos: K.-P. Land)
Den Acker vorbereiten
Weg mit den Quecken!!! (Foto: Markus Keuler)

Gibt’s doch alles im KörnerKlub

Gut gefüllt sind mittlerweile die Regale, Kühlschränke, Tresen & Theken im KörnerKlub.
Ein kleiner Rundgang durch den Laden zeigt eine Momentaufnahme des leckeren Angebotes.
Möglichst viel frisches, saisonales, aus der Region & fair gehandelt,
gerne auch unverpackt, also in größeren Gebinden zum Selber-Abfüllen.
Einkaufen im KörnerKlub macht Spaß!

Kinder vor Waage
The Kids are free!

Schaut gerne mal rein!

  • Der KörnerKlub-Laden in der Gneisenaustr. 37 ist geöffnet:
    DIENSTAG 17:00 – 19:00
    UHR FREITAG 16:30 – 18:30 UHR
    SAMSTAG 11:00 – 13:00 UHR

SoLawi trifft KörnerKlub

Infoabend am 5. April um 18 Uhr

Der KörnerKlub Bremen und der Sophienhof in Oldendorf/Holste laden am Donnerstag, den 5.4.18 um 18 Uhr zu einer Infoveranstaltung in die Gneisenaustraße 37/Ecke Hardenbergstraße ein. Interessierte können sich dort über das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft („SoLaWi“) sowie die Mitgliedschaft im KörnerKlub informieren.

Im KörnerKlub haben sich Menschen zusammengefunden, die gemeinsam ökologisch einkaufen möchten. Sie eröffneten Anfang März ihren selbstorganisierten, gewinnfrei arbeitenden Mitgliederladen im Buntentor. Dabei ist ihnen neben einer bewussten Ernährung ein besonderes Anliegen, ökologische Landwirtschaft zu möglichst fairen Bedingungen zu fördern.

Solidarische Landwirtschaft (kurz SoLawi) will und kann genau das umsetzen. Eine Zusammenarbeit mit einem nach diesem Prinzip wirtschaftenden Hof liegt deshalb nahe. So wandten sich die Initiatoren des KoernerKlubs an den Sophienhof, einen kleinen vielseitigen demeter-Betrieb im Bremer Umland, der bereits rund 150 Haushalte direkt mit den hofeigenen Produkten versorgt.

Ernteaktion – alle machen mit (Foto (c) Sophienhof Oldendorf)

SoLaWi – wie geht das?

Bei der Solidarischen Landwirtschaft unterstützen Verbraucher*innen einen landwirtschaftlichen Betrieb immer fest für ein Jahr mit monatlichen Beiträgen. Im Gegenzug bekommen sie wöchentlich einen Anteil der Ernte in zentrale Abholstellen geliefert. Diese Wirtschaftsweise gibt den Erzeuger*innen Planungssicherheit sowie Unabhängigkeit von den Preisschwankungen und Zwängen des Marktes. Sie ermöglicht ihnen, tatsächlich nachhaltig wirtschaften zu können, ohne sich selbst, Tiere oder den Boden ausbeuten zu müssen – eine Praxis, vor der auch die Biobranche nicht immer gefeit ist. Die Verbraucher*innen ihrerseits können sich sicher sein, wo und wie ihre Lebensmittel produziert werden.

Die SoLawi Sophienhof liefert wöchentlich „Ernteanteile“ an – Gemüse, Kartoffeln, Eier und Fleisch sowie neuerdings auch Rohmilch und Rohmilchkäse von einem benachbarten Biolandbauern. Die meisten der bisher 16 Abholstellen sind vielerorts in Bremen, aber auch in Lilienthal, Worpswede, Osterholz-Scharmbeck, Holste und Bremerhaven. Ob ein neues Depot für das Buntentor im KörnerKlub realisiert werden kann, soll gemeinsam mit allen Interessierten vor Ort überlegt werden.

So kann ein wöchentlicher Ernteanteil aussehen (Foto (c) Sophienhof Oldendorf)

Am Samstag, den 7.4.18 um 14 Uhr findet auf dem Sophienhof außerdem eine Hofführung mit anschließendem Austausch bei Kaffee und Kuchen statt.

Der KörnerKlub-Laden ist regelmäßig geöffnet dienstags von 17 bis 19 Uhr, freitags von 16:30 bis 18:30 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr.

Am 3. März öffnet der KörnerKlub erstmals seine Ladentüren

Nach rund eineinhalb Jahren Vorarbeit eröffnet am Samstag, dem 3.3.2018 die neue Food-Coop für Naturkost, der „KörnerKlub“ in der Bremer Neustadt (im Buntentor) ihre Pforte. Bislang etwa 20 Menschen haben sich zu einem Verein zusammengeschlossen. Sie wollen gemeinsam ökologisch einzukaufen und die ökologische Landwirtschaft zu möglichst fairen Bedingungen  fördern.

Mit der Eröffnung des Ladens in der Gneisenaustraße 37/Ecke Hardenbergstraße wollen sie jetzt weiter wachsen und neue Mitmacher*innen gewinnen. Hier entsteht ein Anlaufpunkt, nicht nur um einzukaufen, sondern auch um sich zu treffen, zu informieren und auszutauschen.

Am 3. März von 11 bis 14 Uhr ist der Laden erstmals geöffnet. Es gibt ein musikalisches Ständchen des „Duo Taksim“, Ladenführungen, einen Rückblick auf die Renovierung und einen Ausblick auf das Warensortiment. Das können alle KörnerKlub-Mitglieder mitbestimmen.

Der Schwerpunkt ist die gewinnfreie Direktvermarktung von überwiegend bremisch/niedersächsisch-regionalen Bio-Produkten. Die Klubmitglieder wollen wissen, wo das Gemüse tatsächlich herkommt, wie es angebaut und geerntet wird. Möglichst direkt vom Feld auf den Tisch, frisch und großartig schmeckend – das sind die Erwartungen!

Der neue „KörnerKlub“ versteht sich nicht als geschlossen oder bitterernst. Eher etwas locker, selbstironisch und offen für Neues. Es ist aber ein „Aktiv“-Laden. D.h. neue Mitglieder sollten etwas Zeit und Lust mitbringen, um zum Beispiel mit an-und auszupacken. Alle sind zugleich Käufer- und Verkäufer*innen.

Was lange währt…

Die Mitarbeit und Zusammenarbeit im KörnerKlub macht den Beteiligten Spaß und bringt vielfältiges Wissen und Fähigkeiten zusammen. Das haben die Mitglieder in den letzten Monaten bei der Entwicklung des Konzepts erfahren. Gemeinsam suchten sie einen passenden Laden renovierten und richteten ihn her, suchten und fanden Lieferanten.

Das Ganze geschah nebenberuflich und ehrenamtlich. Deshalb brauchte es dann doch ab und zu ein wenig länger. Aber der lange Atem hat sich gelohnt. In einer alten Bäckerei mit Eckladengeschäft, die zuletzt als Fotolabor genutzt wurde, sind bei der Sanierung so manche Schätzchen zum Vorschein gekommen, sei es ein alter Bäckerofen, bunt gemusterte Fliesen oder Jahrzehnte alte „Kühlschrank-Konstruktionen“.

KoernerKlub-Team macht Pause am Tresen (Foto (c) Sebastian Burger)

 

Besuch von nordbuzz

Merle Burghart von nordbuzz hat sich jüngst einen Eindruck von den letzten Bauarbeiten verschafft und sich mit den „KörnerKlubber*innen“ der ersten Stunde unterhalten…