Einkauf in Zeiten des #WIR BLEIBEN ZUHAUSE

Wir freuen uns über unseren kleinen eigenen Bio-Laden
– bio boomt auch bei uns – mit Mitmachen!
  • Der Laden und die Ladendienste (Dienstag, Freitag, Samstag, Putzen, Bestellen usw.) laufen weiter – in personensparsamer Besetzung.
  • Es dürfen neben dem Ladendienst derzeit nicht mehr als 2 Menschen gleichzeitig im Laden einkaufen. In den unteren Räumen sollen sich nicht mehr als 2 Menschen gleichzeitig bewegen.
  • Wenn zu mehreren, mit Familie/WG/Haushalt, eingekauft werden soll, dann bitte nur in Zeiten, wo niemand anders im Laden ist.
    Ebenso nutze diese Zeiten, wer zu einer möglichen Risikogruppe zählt oder aus Vorsichtsgründen lieber alleine einkaufen will.
  • Auf gutes Lüften und die wichtigen Hygiene- und Präventionsmaßnahmen ist weiter zu achten (richtiges Händewaschen, 1,5 Meter Abstand halten usw.)
  • Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes („Maske“) im Lebensmittel-Einzelhandel / in geschlossenen Räumen ist eine Vorschrift, an die wir uns alle jederzeit halten.

Schokofahrt auch in der Corona-Krise klimaneutral

Über 215 Kilogramm Bio-Schokolade kommen im April 2020 von Amsterdam nach Bremen

Am Donnerstag, 23. April trafen auf einer Palette 215 Kilogramm sehnlich erwartete Bio-Schokolade aus gesegelten Kakaobohnen aus Amsterdam in Bremen ein. Am Freitag und Samstag trafen sich die vier Schokofahrer Wolfgang, Frank, Klaus-Peter und Hermann, um mit Lastenrädern, Fahrradanhängern oder in ganz normalen Packtaschen die Schokolade auf die letzten Meilen zu den Bremer Läden zu bringen. Eigentlich wollten sie zu acht als Schokofahrt über Ostern 2020 nach Amsterdam aufbrechen, um die Schokolade von dort mit Lastenrädern völlig emissionsfrei nach Bremen zu transportieren.

Doch die Corona-Krisen-Regeln machten dem Projekt einen Strich durch die Rechnung. Internationale Fahrrad-Reisen waren über Ostern und sind auf absehbare Zeit nicht ohne weiteres möglich, niemands Gesundheit soll gefährdet werden. Um aber die Produzenten von Kakao in der Dominikanischen Republik und die niederländische Schokoladenmanufaktur sowie die engagierten kleinen Läden nicht hängen zu lassen, wurde ausnahmsweise der Transport von Amsterdam nach Bremen per klassischer Spedition bewältigt. Für die dabei anfallenden CO2-Emissionen werden die Amsterdamer Chocolatemakers einen Ausgleichsbetrag über den niederländischen Fair Climate Fund für ein Wiederaufforstungsprojekt in Peru zahlen. Das Projekt unterstützt zugleich Kaffeebauern, mit denen die nachhaltigen Kakaoverarbeiter ebenfalls zusammenarbeiten.

Die größte Schokofahrt trotz Krise

Dabei ist die insgesamt 7. Schokofahrt (für Bremen die dritte) die größte geworden, die je statt fand – dadurch dass alle Mitwirkenden solidarisch dabei blieben und bereit waren pragmatisch zu handeln – nur auf etwas anderen Wegen als gewohnt. Es wurden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bestellt:

  • 40.000 Tafeln Schokolade
    (20.000 von jeder Sorte, 40 % oder 75 % Kakao)
  • 4.000 Tafeln unverpackte Schokolade (2.000 je Sorte)
  • 4.000 Tüten „Schokosegel“
    = mit Kakao-Nibs und Espressobohnen bestreute Bruchstücke
  • 200 Boxen mit Minis
  • 200 kg Kuvertüre

Marije von den Chocolatemakers freute sich: „Thank you all so much, this is really a lot: more than 4.500 kg of chocolate!! Even the Corona-crisis cannot stop chocolate!“

Die Rekordmenge hat auch eine Kehrseite: Die Chocolatemakers in Amsterdam müssen mit krisenbedingt reduziertem Personal deutlich mehr Mengen bestellter Schokolade bearbeiten und versandfertig machen – das dauert viel länger als gedacht und so ist ein wenig mehr Geduld als gewohnt bei den Konsument*innen gefragt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bremer Läden freuten sich am Freitag und Samstag bei den Übergaben jedenfalls sehr: „Es ist ein schönes Zeichen in dieser schwierigen Zeit, dass es diese tolle leckere Schokolade trotzdem geben kann!“, so Anne Emde vom Bremer Ökomarkt.

Klaus-Peter von der Schokofahrt überreicht Schokolade an Anne vom Ökomarkt
Klaus-Peter Land von den Bremer Schokofahrern übergibt Anne Emde auf dem Ökomarkt im Viertel die ersehnte süße Ware.
(Foto (c) Schokofahrt /A.Geiler)

„Auch wenn dieses Mal alles anders ist,“ meint Klaus-Peter Land, Mitorganisator der Schokofahrt in Bremen, „die Schokofahrt macht erfahrbar, wie groß der Herstellungs- und Transportaufwand für dieses Luxusgut ist. Wir wissen den Genuss guter Schokolade damit umso höher zu schätzen – und viele andere Menschen inzwischen auch – das macht uns große Freude!“

Erst gesegelt, dann geradelt

Das Besondere an der Schokolade von den Chocolatemakers aus Amsterdam ist, dass der biologisch angebaute und zu fairen Bedingungen gehandelte Kakao dafür mit dem Segelschiff „Tres Hombres“ emissionsfrei aus der Karibik nach Europa  gelangt. In Amsterdam rösten und conchieren die Chocolatemakers selbst und nehmen sich die dafür nötige Zeit, die Maschinen arbeiten dabei ausschließlich mit Solarstrom vom Dach der Fabrik. Die Schokoladensorte heißt wie das Schiff auch „Tres Hombres“, sie gibt es mit 40 % Kakao und Meersalz oder mit 75 % Kakao und Kakao-Nibs in mehr als einem Dutzend Bremer Geschäften.

Die ADFC-Radstation bietet Mini-Tafeln an, im Viertel ist die Schokolade zu haben bei Hamelmann und Emde samstags auf dem Ökomarkt, im EVG-Bauernladen, bei SelFair, neu dabei sind der Biokiosk Lecker im Fedelhören sowie der Bremer Weltladen; in Findorff ist neu dabei mit unverpackter Tafelware die Füllerei sowie weiterhin die Flotte Karotte und Georgs FairKauf, in Schwachhausen gibt es die Tafeln bei Vinum in der Wachmannstraße, in der Neustadt bei Süße Ideen, Füllkorn, bei Slokoffie sowie im KörnerKlub (hier gibt es ebenfalls unverpackte Ware). Der KörnerKlub organisierte auch die Sammelbestellung der Läden. Im Bremer Umland neu dabei sind der Bioladen Biolove in Verden und der Hofladen auf dem Hof Icken in Sievern (Geestland). Dorthin wird die süße Ware per Staffelfahrt gemeinsam mit Bremerhavener Schokofahrern oder zusammen mit gesegeltem Kaffee von Slokoffie transportiert. Die Liste der Läden für Bremen und umzu gibt’s als Download hier. Alle Geschäfte, die bundesweit die emissionfrei transportierte Schokolade anbieten, sind zu finden auf der Webseite schokofahrt.de (unter „Schokolade kaufen“).

Oder für Bremen auf koernerklub.de/schokofahrt

Um die schwere Fracht auf der 700 Kilometer langen Strecke nach Amsterdam und zurück zu bewältigen, kommen normalerweise neben den Freien Fietje-Lastenrädern (Kàros des Bremer Herstellers VeloLab), dänischen Bullit-Lastenrad-Pedelecs auch ein spezieller Fahrrad-Anhänger zum Einsatz, der durch einen eigenen Elektromotor und eine intelligente Steuerung den Transport von bis zu 150 kg Ladung erlaubt. Der „Nüwiel“ wird im Hamburg hergestellt und ist bei Shark-Sportswear in Stuhr zu mieten. Dieses Mal ist der Schwerlast-Langstrecken-Transport jedoch ausgefallen. Die Hoffnung, dass vielleicht im Herbst, spätestens an Ostern 2021 wieder eine „normale Schokofahrt“ stattfinden kann, besteht bei den Bremer Schokofahrern jedenfalls weiter.

Die nächste Schokofahrt im Herbst?
Oder Ostern 2021?

Die (Corona-krisenbedingt ausgefallene) Fahrradtour nach Amsterdam und retour wird in vielen deutschen, Schweizer und österreichischen Städten von Privatpersonen, Vereinen und Initiativen organisiert – nun schon zum dritten Mal auch in Bremen und umzu. In Zusammenarbeit mit dem KörnerKlub Bremen, Bremen bike it!, dem Bremer Liegeradtreff und Slokoffie koordiniert der ADFC Bremen die Tour. Und der ADFC freut sich auch über Spenden zur Unterstützung des Freien Lastenrads Fietje und für die Materialkosten der Schokofahrt…

Bei der 7. Schokofahrt bringen über 200 Menschen möglichst per Lastenrad rund 44.000 Tafeln Schokolade in 300 Läden in mehr als 100 Städten und Regionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die CO2-Emissionen der Corona-krisenbedingten Speditionstransporte werden über ein Wiederaufforstungsprojekt in Peru ausgeglichen.

Köstliches mit Wintergemüse

KörnerKlub Bremen feiert 2 Jahre Bio-Coop im Buntentor am 29. Februar 2020 von 11 bis 16 Uhr

2 Jahre Bio-Coop im Buntentor – da gibt’s was zu feiern – und zu kosten!

Der KörnerKlub, der Mitgliederladen für Naturkost in der Neustadt, feiert am Schalttag das 2. Jahr seines Bestehens und lädt die Nachbarschaft zum Mitfeiern ein. Am Samstag, dem 29. Februar ist der Eckladen in der Gneisenaustraße 37 von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Zum Probieren und Kennenlernen laden Aufstriche und Köstlichkeiten mit Wintergemüse ein. Die KörnerKlub-Mitglieder schätzen regionale und saisonale frische Früchte, Salate und Gemüse – auch im Winter – gerne abwechslungsreich zubereitet. Zur Feier des Tages werden Crêpes kredenzt – herzhaft oder süß, je nach Geschmack. Vereinsmitglieder, Nachbarn und Neugierige treffen sich zum Geburtstags-Klönschnack. 

Miteinander, bunt und klimafreundlich

Der KörnerKlub-Verein startete mit zwölf Mitgliedern, heute sind über vierzig dabei. Alle gemeinsam betreiben den kleinen Eckladen mit großen Lagerkapazitäten in der Gneisenaustraße an der Ecke zur Hardenbergstraße. Ökologisch, regional, saisonal, möglichst unverpackt, selbstbestimmt und fair, gerne in Kontakt mit den Bäuerinnen und Bauern – so wird das Einkaufen von Lebensmitteln zu einem ganz anderen Erlebnis als im Supermarkt. Die KörnerKlub-Mitglieder tauschen Rezepte aus, verwenden Verpackungen wieder und machen auch mal praktische Einsätze auf dem Land, beim Pflanzen, Jäten und Ernten. Und sie unterstützen die „Schokofahrt„, die emissionsfrei per Lastenrad Bio-Schokolade aus Amsterdam nach Bremen holt. „Die Kakaobohnen kamen zuvor per Lastensegler aus der Dominikanischen Republik übers Meer“, informiert Klaus-Peter Land vom KörnerKlub-Vorstand und ergänzt „und natürlich ein Denkanstoß für unsere Konsum-Wege“. Ein paar Tafeln von der letzten Fuhre sind noch im Laden zu haben, bevor es Ostern auf die neue Schoko-Tour geht.

Im KörnerKlub haben sich Menschen zusammengefunden, die gemeinsam ökologisch einkaufen möchten. Sie tun dies in einem selbstorganisierten, gewinnfrei arbeitenden Mitgliederladen im Buntentor, der am 3. März 2018 neu eröffnet wurde. Dabei ist ihnen neben einer bewussten Ernährung ein besonderes Anliegen, ökologische Landwirtschaft zu möglichst fairen Bedingungen zu fördern.

Der KörnerKlub-Laden ist regelmäßig geöffnet dienstags von 17 bis 19 Uhr, freitags von 16:30 bis 18:30 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr.

Es wird winterlich…

Heiße Waffeln mit Bio-Zutaten aus dem KörnerKlub-Laden locken zum Kennenlernen am Samstagvormittag ein – am 7. Dezember 2019 zwischen 11 und 13 Uhr läuft das Waffeleisen heiß, Kaffee oder Punsch wärmen zudem Hände und Gemüter.

Advent, Advent – genießen mit fairtrade-Schokolade, regionalen Nikolaus-Äpfeln
& Bio-Clementinen (Foto (c) K.-P.Land)

Außerdem: Das ein oder andere Brötchen, Brot oder Kuchen aus der Backstube Bremen liefert die Grundlage für ein (2.) Frühstück. Samstags gibt es zum KörnerKlub-Kennenlernen Bio-Backwaren auch für (Noch-)Nicht-Mitglieder und die Nachbarschaft zu kaufen.

Und wer kreativ wirken will: Die Schaufenster wollen winterlich-weihnachtlich gestaltet werden – also bringt Kreide, Fingerfarben, Papier, Grünzeug – was euch einfällt – mit und legt los. Wir sind gespannt!

Bei uns fließt Ökostrom aus Bürgerhand

Vor allem die Kühlgeräte im KörnerKlub brauchen Strom, etwa 10 kWh am Tag
– selbstverständlich 100 % ÖKOSTROM!

Wir beziehen im KörnerKlub Strom von den Bürgerwerken – einem unabhängigen Ökostromversorger, der sich zu 100 % in Bürgerhand befindet. Als Zusammenschluss von mehr als 15.000 Bürgern und über 90 lokalen Energiegemeinschaften aus ganz Deutschland liefern die Bürgerwerke bundesweit erneuerbaren Bürgerstrom aus Solar-, Wind- und Wasserkraft und treiben die Energiewende voran. In Bremen ist die Bürger Energie Bremen (BEGeno) als Genossenschaft dabei.

Unsere Empfehlung: Macht mit und versorgt euch wie wir mit dem sauberen Ökostrom der Bürgerwerke. Je mehr Haushalte und Unternehmen mitmachen, desto schneller schaffen wir die Energiewende!

Der KörnerKlub ist offen – immer wenn jemand da ist!

AUF JEDEN FALL*: Dienstags von 17 bis 19 Uhr, freitags von 16: 30 bis 18:30 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr sind die normalen Öffnungszeiten des Ladens.

Außerdem sind immer mal wieder Menschen da, um Waren auszupacken, aufzuräumen, sauber zu machen. Oder ein paar von uns haben auch einen Schlüssel und können rund um die Uhr einkaufen…
Wenn also jemand da ist, die Tür offen steht, schaut gerne herein, fragt und guckt euch um – es lohnt sich, den Mitmach-Laden für Bio im Buntentor zu entdecken!

Der KörnerKlub bietet seinen Mitgliedern viele Vorteile – der größte und beste und netteste sind natürlich die Mitglieder selbst – lernt sie einfach mal kennen!
Zum Kennenlernen gibt es außerdem samstags immer Brot, Brötchen und Gebäck für alle zu kaufen, frisch geliefert von der Backstube Bremen!

Weitere Öffnungszeiten kommen dazu, wenn mehr Leute dabei sind, die zum Beispiel morgens einkaufen möchten.

*es kann natürlich mal jemand krank werden oder im Fahrradstau irgendwo stecken geblieben sein…

Schokofahrt transportiert per Lastenrad 170 Kilogramm Bio-Schokolade von Amsterdam nach Bremen

Vier Bremer Schokofahrer auf ihrem Weg durch die Gneisenaustraße
(Foto (c) K.-P. Land)

Am Mittwoch, 9. Oktober trafen sich die vier Schokofahrer Arne Berthold, Daniel Wulf, Frank Heinrich und Wolfgang Bevern mit ihren mit Schokolade voll geladenen Lastenrädern samt Anhänger zurück in Bremen direkt beim KörnerKlub – von hier aus wurde die Schokolade auf die anderen Bremer Läden verteilt. Die vierköpfige Fahrrad-Gruppe hatte sich vor sieben Tagen auf den Weg nach Amsterdam gemacht, um praktisch emissionsfrei 170 Kilogramm Schokolade nach Bremen zu holen. Bei sehr herbstlichem Wetter (drei volle Regentage waren dabei), mehr Gegen- als Rückenwind standen am Ende der Tour rund 740 Kilometer auf dem Tacho – trotzdem ist es für die Teilnehmer „Urlaub – eben einer mit besonderen Herausforderungen und am Ende mit großer Zufriedenheit“ – so Wolfgang Bevern. So erlebten sie gemeinsam mit 250 anderen Schokofahrern die Eröffnung der neuen Manufaktur der „Chocolatemakers“ direkt im Amsterdamer Hafen.

Trotz reichlich Regen und Rappelei trocken und heil angekommen – TRES HOMBES Schokolade auf dem Fietje-Lastenrad (Foto (c) K.-P. Land)

Das Besondere an der Schokolade von den Chocolatemakers aus Amsterdam ist, dass der biologisch angebaute und zu fairen Bedingungen gehandelte Kakao dafür mit dem Segelschiff „Tres Hombres“ emissionsfrei aus der Karibik nach Europa  gelangt. Die Schokolade heißt dementsprechend auch „Tres Hombres“, es gibt sie mit 40 % Kakao plus Meersalz oder mit 75 % Kakao plus Kakao-Nibs in zehn Bremer Geschäften. Die ADFC-Radstation bietet Mini-Tafeln an, im Viertel ist sie zu haben bei Hamelmann und Emde auf dem Ökomarkt, im EVG-Bauernladen, bei SelFair, in Findorff bei der Flotten Karotte und bei Georgs FairKauf, in Schwachhausen bei Vinum, in der Neustadt bei Süße Ideen, Füllkorn, bei Slokoffie im webshop sowie im KörnerKlub, der die Sammelbestellung der Läden organisierte. Alle Geschäfte, die bundesweit die emissionfrei transportierte Schokolade anbieten, sind zu finden auf der Webseite schokofahrt.de (unter „Schokolade kaufen“).

Oder für Bremen auf koernerklub.de/schokofahrt

Die Schokofahrer treffen sich nach 740 Kilometern mit 170 Kilogramm Ladung vor dem KörnerKlub Bremen in der Neustadt – von links: Wolfgang, Daniel, Arne und Frank
(Foto (c) K.-P. Land)

Um die schwere Fracht zu bewältigen, kam neben den Fietje-Lastenrädern (Kàros des Bremer Herstellers VeloLab), einem dänischen Bullit-Lastenrad-Pedelec auch ein spezieller Fahrrad-Anhänger zum Einsatz, der durch einen eigenen Elektromotor und eine intelligente Steuerung den Transport von bis zu 150 kg Ladung erlaubt. Der „Nüwiel“ wird im Hamburg hergestellt und ist bei Shark-Sportswear in Stuhr als „Bullitt-Bike-Anhänger“ zu mieten. Dieses Mal trug er etwa 120 Kilogramm süße Ladung, für die es sonst drei oder vier weitere Fahrer gebraucht hätte. Die auf der Schokofahrt gesammelten Langstrecken-Erfahrungen fließen dabei in die Weiterentwicklung und Verbesserung der muskelkraftgetriebenen, elektrisch unterstützten Fahrzeuge ein, die ihren Einsatz-Schwerpunkt im Alltag eher im Nahbereich haben.

Bei der 6. Schokofahrt bringen über 250 Menschen per Lastenrad rund 24.000 Tafeln Schokolade in mehr als 50 Städte und Regionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wolfgang Bevern, ADFC-TourGuide, koordiniert die Bremer Schokofahrt (Foto (c) K.-P. Land)

Die Fahrradtour nach Amsterdam wird in vielen deutschen, Schweizer und österreichischen Städten von Privatpersonen, Vereinen und Initiativen organisiert – nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr auch in Bremen. In Zusammenarbeit mit dem KörnerKlub Bremen, Bremen bike it!, dem Bremer Liegeradtreff und Slokoffie koordiniert der ADFC Bremen die Tour.

Alle Infos zur Schokofahrt aus Bremen gibt’s auch in einem Flyer zum Download.

Unternehmen für fridays for future

Klimaschutz jetzt!

Unter dem Link NICHT MEIN ERBE positionieren sich Unternehmen für Fridays for Future und die Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens. „Ein solches Signal aus der Wirtschaft in Richtung Politik ist gerade jetzt wichtiger denn je“, so Luisa Neubauer von Fridays for Future. Darum gehen viele Unternehmen am 20. September zusammen mit den jungen Menschen auf die Straße. Sie fordern verlässliche Regeln für einen wirksamen Klimaschutz. Der KörnerKlub Bremen ist zwar nur ein kleines Unternehmen, aber natürlich dabei!

Fridays for Future hat gezeigt, was Mut und Entschlossenheit bewirken können. Jetzt sind wir alle gefordert, damit der Durchbruch gelingt. Was wird unser Erbe sein? Die Entscheidung liegt bei uns.

Bewusster Konsum von möglichst regionalen und saisonalen Lebensmitteln, biologisch erzeugt, fair und gemeinschaftlich gehandelt – das ist ein Beitrag, den wir im KörnerKlub jetzt schon leisten können. Gerne mehr davon!

Bio-Gemüsegarten – geht auch im Renaissancestil

Kohl, Mangold, Porree & Co können ganz schön dekorativ sein. Zu sehen und zu erleben in den Gärten der Schlösser an der Loire. Insbesondere der Gemüsegarten beim Château Villandry beeindruckt durch seine vielfältigen und farbenreichen Beete. Da kann man als KörnerKlubber im Rad-Urlaub nicht einfach vorbei fahren…

Gemüse gedeiht auch im Quadrat

2009 wurde auf biologischen Methoden umgestellt und auf Chemie seitdem weitestgehend verzichtet. Das Gemüse wird zwei Mal im Jahr nach genauen Plänen neu gepflanzt. Die Ernte nutzen die Schlossbesitzer*innen, ihre Mitarbeiter*innen, außerdem wird sie an die an den Erntetagen anwesenden Besucher*innen verschenkt.

Der Sommerplan für den Gemüsegarten in Villandry

Ein Besuch, der sich also lohnen kann. Genauso natürlich wie ein Besuch im Körnerklub 😉